Das heutige Gold Digitalisierung

Das Betriebssystem oder der Vermittler

Ohne ein Betriebssystem (englisch = Operating System, kurz OS) würde Ben´s Notebook allerdings nicht funktionieren. Das Betriebssystem vermittelt nämlich zwischen der Hardware und den Anwendungen, also der Software.

 

 

Wenn Sie eine Anwendung starten, wie zum Beispiel eine Webseite in Ihrem Browser, aktiviert das Betriebssystem die Netzwerkkarte und die Grafikkarte. Damit die Webseite abgerufen und angezeigt werden kann. Die Netzwerkkarte dient zur Kommunikation mit dem Internet oder dem internen Netzwerk, falls die Seite nicht auf Ihrem PC liegen sollte. Die Grafikkarte ist nötig, um das Bild auf dem Monitor auszugeben und den Browser mit der abgerufenen Seite zu präsentieren. Das Betriebssystem ist dabei eine Sammlung von diversen Programmen (und Hardware-Treibern). Ohne das Betriebssystem und die Treiber würde der Rechner sonst recht nutzlos sein. Die Auswahl an etablierten PC-Betriebssystemen ist relativ überschaubar. Die bekanntesten Desktopbetriebssysteme sind Microsoft Windows, MacOS und Linux (Open Source). Gemessen am Marktanteil hat Windows hier inzwischen die Nase vorn.

 

Quelle: http://praxistipps.chip.de/betriebssysteme-marktanteile-im-ueberblick_91717

 

Die Auswahl des Betriebssystems orientiert sich aber stark am Geschmack und den Anforderungen des Anwenders. Ben kennt sich zum Beispiel sehr gut mit dem Microsoft Betriebssystem Windows aus. Durch seine Erfahrungen im Management von Webseiten hat er auch Linux kennen gelernt. Im Unternehmensumfeld hat Microsoft einen sehr großen Marktanteil. Gerade die Chromebooks oder Apple Produkte erfreuen sich aber auch großer Beliebtheit, gerade in Startups und bei Studenten. Da es für Ben ein zweites Standbein werden könnte IT-Dienstleistungen für die Computer seiner Kunden zu betreuen, wählt er Windows für sein Notebook.

Dabei ist jedoch zu bedenken, dass bei der Lizenzierung die Größe der Umgebung die Komplexität des Einrichtungs- und Wartungsprozesses erhöht. Wenn die ersten Server angeschafft werden sollen, ist ein Experte für die Lizenzierung hinzuzuziehen. Hier gibt es einige Fallen, die ein Experte entschärfen kann. Denn das Lizenzieren ist bei Microsoft so komplex geworden, dass selbst langjährige Experten aus dem Lizenzumfeld keine schnelle, verlässliche Aussage mehr geben können. Für Notebooks und PCs ist der Einsatz von Windows 10 Professional empfehlenswert. Denn diese Version von Windows 10 kann zum Beispiel einer Domäne beitreten. Dieses Thema wird in Stufe 2 näher behandelt und ist erst ab mehreren Benutzern interessant.

 

Versionsvergleich

Hier ein kleiner Vergleich der Funktionen die besonders wichtig beim Versionenvergleich für den Anfang sind. Bei größeren Unternehmen sind vielleicht noch weitere Funktionen interessant. Die vollständige Liste aller Versionsunterschiede können Sie auf der Microsoft-Webseite finden. Am besten lassen Sie sich aber von einem Experten beziehungsweise von Ihrem Zulieferer beraten, da viele Funktionen größere Projekte nach sich ziehen können.

 

Features Home Pro Enterprise Education
Bitlocker X X X
Domänenbeitritt X X X
Gruppenrichtlinien X X X
Remotedesktop X X X

 

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