Deine Webseite erstellen Digitalisierung

Das Hosting

Zu Beginn stellen wir uns die Frage, was wir eigentlich für eine Webseite brauchen? Das kommt natürlich auf das Projekt an, welches wir umsetzen wollen. Es gibt Anbieter wie Jimdo oder 1und1, die uns Webbaukästen anbieten. Das sind Pakete mit denen wir eine Seite aus Vorlagen zusammenklicken können.

WordPress, Joomla oder Typo3 sind Content Management Systeme (CMS). Es handelt sich dabei um fertige Webanwendungen, die unsere Inhalte verwaltbar machen. Dieser Blog basiert beispielsweise auf WordPress. Dieses CMS nutze ich gerne für meine Kunden, da es einfach zu bedienen  und gut erweiterbar ist. Für die genannten CMS benötigen wir ein Hosting-Paket mit Webspeicherplatz und einer Datenbank.

Netcup empfinde ich beim Hosting einer Webseite als wirklichen Geheimtipp. Meine Webseite läuft für nur 50,00€ im Jahr für mehrere Domains und Webspeicher. Für unter 3,00€ im Monat erhalten wir viel Leistung. Ein eigenes Hosting-Paket in Verbindung mit einem CMS bietet uns eine hohe Anpassungsmöglichkeit. Wir können die Seite sehr einfach zu einem anderen Anbieter umziehen, Plugins und Designs nutzen die wir spannend finden oder eigene Entwicklungen integrieren. Um den Webserver, der die Seite an den Benutzer ausliefert, müssen wir uns nicht kümmern. Das übernimmt komplett der Hosting-Anbieter für uns.

Variante Nummer drei ist der eigene Webserver. Auch hier finden wir eine große Auswahl bei gängigen Hosting-Anbietern wie Netcup, 1und1 oder Strato. Ein eigener Server lohnt sich immer dann, wenn wir tiefere Konfigurationsmöglichkeiten benötigen oder spezielle Dienste anbieten möchten. Virtualisierung kommt immer mal wieder als Begriff vor. Es bedeutet, das wir keinen ganzen physikalischen Server für uns haben, sondern uns die Ressourcen mit anderen teilen. Es gibt aber wenige Web-Anwendungen die einen leistungsstarken, physikalischen Server komplett ausreizen. Für einen normalen, virtuellen Webserver mit Linux würde ich 2 Kerne (Cores) und 4 GB Arbeitsspeicher (RAM) plus minimal 10 GB Speicher (Festplatte / SSD) empfehlen. Wir haben mit einem eigenen Server meistens mehr Leistung, mehr Möglichkeiten aber auch mehr Verantwortung. Sofern dieser nicht als managed (vom Anbieter verwaltet) deklariert ist, müssen wir auch die Verwaltung übernehmen. Das bedeutet unsere Daten sichern, Logs auswerten, Software installieren / deinstallieren und Aktualisierungen für das Betriebssystem einspielen. Auch wenn der Server gehackt wird stehen wir für mögliche Straftaten ein.

Fazit

Für die meisten Belange ist ein normales Hosting-Paket ausreichend. Es gibt uns viel Freiheit, kostet manchmal sogar weniger als die Webbaukästen und kann zu beliebigen Anbietern umgezogen werden. Wenn wenig Energie in ein Projekt fließen soll, sind Webbaukästen in Ordnung. Diese benötigen weniger Pflege, kosten aber meistens in den Zusatzprodukten viel Geld. Wenn ein Projekt besondere Anforderungen an Leistung und Konfigurationsmöglichkeiten hat, greifen wir zum Webserver.

Werbe-Info: Ich bin bei Netcup für das Partnerprogramm angemeldet. Wenn du die Netcup-Seite über den Link auf dieser Seite besuchst und ein Produkt kaufst, hilft mir das diese Seite zu finanzieren. 

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