Digitalisierung Lass uns kommunizieren

DHCP oder er hat so viele, er teilt sie sogar

Mit der IP-Adresse kann der Computer mehr anfangen als mit einem Namen. Diese IP-Adresse zeigt dem Computer wohin er Ihre Anfragen schicken soll. Ihr Computer hat ebenfalls eine IP-Adresse um kommunizieren zu können. Seine IP-Adresse erhält er dabei von einem DHCP-Server (DHCP = Dynamic Host Configuration Protocol, englisch für dynamisches Anbieter Konfigurationsprotokoll), dieser Dienst läuft ebenfalls automatisch auf ihrem heimischen DSL-Router mit. DHCP ist dabei ein Kommunikationsprotokoll in der Computertechnik, das in einem IP-Netzwerk die IP-Adressen verwaltet und an anfragende Hosts (Anbieter) verteilt. DHCP ermöglicht die Zuweisung der Netzwerkkonfiguration an Clients durch einen Server. Ein DHCP-Server hat einen Bereich von IP-Adressen, die er automatisiert vergeben kann, zum Beispiel 192.168.178.10 bis 192.168.178.100. Wenn Sie ihr Notebook zuhause am Netzwerk anschließen oder es sich mit dem WLAN verbindet, fragt es ihren DSL-Router (als DHCP-Server) nach einer IP-Adresse. Der DSL-Router bietet ihrem Notebook dann die nächste freie IP-Adresse aus seinem Bereich an und Ihr Notebook bestätigt ihm, dass es diese IP nun verwendet. Für eine gewisse Zeit erhält dann Ihr Notebook diese Adresse zugewiesen. Dieses Verfahren trägt die Bezeichnung DHCP-Lease. Eine so zugewiesene IP-Adresse heißt auch dynamische IP-Adresse, weil der Computer auch eine andere IP aus dem IP-Adressen-Pool zugewiesen bekommen kann. Eine IP-Adresse lässt sich auch manuell oder im DHCP-Server fest zuweisen, hier ist dann von einer statischen IP-Adresse die Rede, da diese fest ist und sich nicht ändert.

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