Das heutige Gold Digitalisierung

Technologie in der Wolke

Spätestens bei der Behandlung von E-Mails stellt sich die Frage, sollen Sie die Infrastruktur selbst betreiben oder besser auslagern? Sicherlich haben Sie schon von der Cloud (englisch für Wolke) gehört. Die Wolke beschreibt Technologien, die von anderen betrieben werden. Da Sie nicht wissen, was sich beim Anbieter für eine Infrastruktur dahinter verbirgt und welche Dienste er bietet, wird dies als Wolke dargestellt. Bleiben wir hier gleich bei Ihrer E-Mail-Adresse. Sie besitzen zum Beispiel die E-Mail-Adresse vorname.nachname@gmail.com. Auf Ihrem Handy rufen Sie dieses Konto dann ab, indem Sie einen Server (vielleicht wird dieser auch schon vorausgefüllt), Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort angeben. Nun verbindet sich Ihr Handy mit der Infrastruktur des Cloud-Anbieters, in diesem Falle Google. Ihnen ist unbekannt welche Infrastruktur hinter dem Dienst steckt, was Google mit Ihren Daten macht oder in welchem Land Google Ihre Daten ablegt. Das ist bei sehr vielen Cloud-Anbietern ebenfalls so der Fall. Wenn Sie für den Dienst bezahlen müssen, können Sie bei vielen Angeboten zu mindestens die Lokation des Rechenzentrums wählen. Vorteilhaft ist, dass Sie sich um die allgemeinen Informatikthemen keine Sorgen machen müssen. Ein Anbieter wie Google sorgt dafür, dass der Dienst erreichbar ist, beschäftigt entsprechendes Personal, kauft die notwendige Hard- und Software ein, aktualisiert diese und schließt Serviceverträge mit Dienstleistern ab. Davon kriegen Sie als Kunde nichts mit, dies ist alles hinter der (nicht transparenten) Wolke versteckt.

 

Ganz anders ist der Betrieb der Infrastruktur in Eigenregie. Sie haben Einfluss auf die Kosten, die Qualität und besitzen die Datenhoheit. Dafür müssen Sie aber auch die Hard- und Software, das Personal und die Wartungsverträge selbst verwalten und bezahlen. Die Anschaffungskosten sind hoch und die Planung eines eigenen Rechenzentrums oder der Infrastruktur ist aufwändig. Sie brauchen unter anderem Platz, eine ausreichende Klimatisierung und eine Zutrittskontrolle. Die Geräuschkulisse eines Serverraums verbessert auch leider nicht unbedingt die Büro-Atmosphäre. Gerade für ein kleines Unternehmen sind die Kosten für eigene IT-Fachleute und die IT-Infrastruktur nur schwer zu schultern. Cloud-Anbieter helfen dagegen beim Start, die große Investitionsbelastung auf eine monatliche Basis zu verteilen. Themen, wie IT-Sicherheit und Hochverfügbarkeit übernimmt hier der Cloud-Provider für Sie. Aufgrund des meist großen Kundenstamms bieten die Cloud-Anbieter zudem eine bessere bedarfsorientierte Skalierung an. Das bedeutet, wenn Sie wachsen, können Sie sich die Rechenleistung, den Speicherplatz oder die Unterstützung (den Service-Level) nach Bedarf dazu buchen. Der Nachteil ist, dass Sie nicht wissen wo (in welchem Staat) Ihre Daten liegen und Sie daher bezüglich der Datensicherheit Vertrauen zum Cloud-Anbieter haben müssen. Nehmen wir einmal an, Sie lagern Ihre guten Ideen mit Konzeptzeichnungen bei einem Cloud-Anbieter. Dieser sieht diese Daten und reicht ein Patent für Ihre Ideen ein. Mir ist allerdings bisher kein Fall bekannt, wo so etwas vorgekommen ist. Dennoch bleibt die Gefahr (beispielsweise der Industriespionage) bei unseriösen Anbietern bestehen. Sie sollten Ihre Daten also wenigstens verschlüsseln, bevor Sie diese in die Cloud hochladen. Cloud-Lösungen bringen meistens den Vorteil mit sich, dass gerade das Teilen von Daten und damit die Zusammenarbeit mit anderen sehr einfach möglich ist.

 

Ben´s Fazit

Ben entscheidet sich für einen Mix aus lokal installierter Software und Cloud-Diensten. Für sein Huawei Smartphone benötigt er ein Google-Konto, da er sonst keine Anwendungen aus dem Google Play Store beziehen kann. Er legt sich bei dem Anbieter Google ein Konto an und lässt alle Inhalte synchronisieren. Auf seinem Notebook ist Windows 10 Pro installiert. Des Weiteren kommen die unter „Der eigentliche Nutzen“ aufgeführten Pakete hinzu. Das Google-Konto richtet er ebenfalls auf seinem Computer und Handy ein, so hat er seine E-Mails, Kontakte und Kalender überall synchronisiert.

 

 

Änderungen am Kalender, den Kontakten und natürlich auch in den E-Mails werden mit den Google-Diensten synchron gehalten. Auf seinem Android-Smartphone installiert Ben folgende Anwendungen:

  • OneNote
  • Gmail

WhatsApp

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